Pferde meines Lebens.

Pferde meines Lebens

 

Golo:

Golo gehörte damals unseren Nachbarn.

Die Familie hatte mehrere schwarze Pferde, heute bin ich mir fast sicher, dass es Hannoveraner oder Holsteiner gewesen sein mussten.

Alle waren wunderschön und wurden im Springen geritten.

Im Sommer standen sie auf der Koppel hinter unserem Haus.

Oft musste meine Mutter, meine ältere Schwester oder meine Oma mit mir zu diesen Pferden hinter unserem Haus gehen.

Besonders angetan hatte es mir das größte und schönste Pferd... Golo.

Er war ein wunderschöner Glanzrappe.

Nach ihm benannte ich als Kind auch mein Schaukelpferd.

 

Nico:

Auf Nico habe ich schließlich meine Leidenschaft fürs Reiten entdeckt.

Nico war damals 21 Jahre alt, ein Norweger, kein Schulpferd... aber mit dem bekannten Dickkopf.

Ich war damals 6 Jahre alt.

Jeden Sonntag um elf Uhr zeigte Tanja, meine Reitlehrerin, mir die Welt der schönsten Tiere der Welt, der Pferde.

Es war nicht immer einfach, da Nico damals im Verhältnis zu mir recht groß und kräftig war.

Oft ging er eher den Weg, den er gehen wollte und nahm mich zwangsläufig auf seinem Rücken mit...

doch ich nahm es ihm nie übel, obwohl es mir die letzten Kräfte raubte und ich nach der einen Stunde kaum noch mit dem Fahrrad nach Hause fahren konnte und teils nur noch schob.

Ich erinnere mich noch heute immer an Tanjas Worte: „Schenkel ran und treiben und aus der Hüfte vorwärts schieben!“

Es hat selten geklappt...

Ich hatte immer große Angst auf ihm zu galoppieren, der Schritt und Trab reichte mir damals bereits völlig aus.

Seinen Weidekumpel, Asari, ein Arabo-Haflinger, gezogen im Reitstall Pfeiffer, hat mich immer fasziniert.

Er war ein wunderschöner Fuchs, der leider auf Grund seiner schweren Rehe Jahre später, bereits mit 13 Jahren eingeschläfert werden musste.

Ich glaube durch Nico habe ich damals schon meine Liebe zu den eher kräftigen und auch sturen Pferden entdeckt...

Füchse faszinieren mich heute vielleicht wegen Asari.

Nico und auch Asari haben mich sozusagen „geprägt“.

Nico ist leider 2006 von uns gegangen.

 

Carry:

Carry war mein Pflegepferd beim Reitstall Pfeiffer.

Ich war damals 10 Jahre alt.

Carry, eine junge Schimmelstute im deutschen Reitpony-Typ, sehr zickig und schwierig im Umgang.

Ich kam nicht gut und nicht lange mit ihr aus...

heute würde ich auf ein solches Pferd wohl anders zugehen und anders behandeln, aber damals war ich jung und unerfahren und hatte einfach zu viel Respekt vor der kleinen Zicke.

 

Mona:

Mona war ebenso, sozusagen nach Carry, mein Pflegepferd beim Reitstall Pfeiffer.

Sie war eine kleine Norweger-Stute und schon älter.

Mona ritt ich sehr gern, vor allem auf dem Platz.

Meine Freundin ritt immer Marry.

Es hat immer viel Spaß gemacht.

Doch leider war Mona nicht nur bei mir beliebt... demnach konnte ich sie viel zu selten reiten.

Mona ist 2009 in hohem Alter von uns gegangen und hatte noch schöne Jahre als Gnadenbrotpferd in einem kleinen Offenstall in Escheburg-Vossmoor.

 

Samson:

Samson war auch ein Pflegepferd von mir beim Reitstall Pfeiffer.

Er war das größte und kräftigste Pferd auf der Koppel damals.

Er war sah ein wenig aus wie ein Apfelschimmel, nur etwas dunkler.

Damals kam er mir so groß vor wie ein Shirehorse, doch mit kleinen Augen, wie ich sie damals noch hatte, nahm man alles größer war.

Heute hätte Samson für mich sicher eine normale Größe.

Ihn bin ich leider auch nur selten geritten, da er wie Mona immer beim Reitunterricht gebraucht wurde.

Er war ein herzensgutes Pferd.

Ein typisches Kaltblut: ruhig, gelassen, genügsam und zuverlässig.

Samson wurde wohl vor einiger Zeit verkauft.

Ihm soll es gut gehen.

 

Linda:

Linda teilte nur einen sehr kurzen Abschnitt in meinem Leben mit mir.

Sie war eine ältere, fuchsfarbene Hannoveraner-Stute.

Da ich nie ohne ihren Weidekumpel Jason, der nicht allein auf der Koppel blieb, ausreiten konnte, trennten wir uns wieder.

Was heute mit Linda ist, weiß ich nicht, ob sie noch lebt ebenfalls nicht.

Sie war ein schönes Pferd.

 

Lehla (Bolehla):

Mit Lehla habe ich viel erlebt.

Sie habe ich oft als Handpferd mit Gitana mitgenommen.

Sie war eine typische kleine Stute:

zickig, bockig, eingenwillig.

Oft riss sie sich los und wollte lieber selbstständig neben Gitana und mir herlaufen.

Sie wurde 2000 als wunderschöne, zarte New-Forest-Rappstute geboren.

Im Alter von 3 Jahren wurde sie an einen großen Tunierstall in Oldershausen bei Lüneburg verkauft.

Dort sollte sie das Reitpferd der Tochter des Stalls werden.

Leider weiß ich nicht, was aus ihr geworden ist.

Über Infos freue ich mich sehr.

 

Gustav:

Gustav war ein damals 4-jähriger Hannoveranerwallach (geboren ca. 1997) in dem Reitstall in den Bolehla verkauft wurde.

Er war als Zwilling geboren und dementsprechend klein.

Aber ein außergewöhnlicher, schön gezeichneter Grauschimmel.

Für ihn wollte der Besitzer damals bereits als rohes Pferd 7000€ haben, was damals zu viel für mich was.

Deswegen konnte ich Gustav nicht kaufen.

Ich wüsste gern, was aus ihm geworden ist und wie es ihm geht.

Über Infos würde ich mich sehr freuen.

 

Dero (Vakadero):

Dero, der Sohn der schönen dunkelbraunen New-Forest-Stute Bajou, wurde 2002 geboren.

Mit ihm haben wir im Sommer immer viel erlebt, bis er den Hengst in sich entdeckte.

Eigentlich sollte er zur Körung, aber er hat sich einfach zu schlecht benommen...

Dero war der Liebling meines Vaters.

Er sah als Jährling und Junghengst aus wie ein kleiner Muli.

Ich wollte ihn immer haben, doch leider wurde er ca. 2004 verkauft.

Erst hieß es, an einen behinderten Jungen auf Amrum, dann hieß es, er wäre nach Berlin gegangen.

Wo er heute ist und wie es ihm geht weiß ich leider nicht.

Über jegliche Info würde ich mich freuen.

 

Schnute:

Schnute war eine fuchsfarbene Mini-Shetty-Stute älteren Jahrgangs.

Warum erinnere ich mich besonders an Schnute?

Sie war einfach das süßeste und kleinste Pony, was ich bisher kennengelernt habe.

Sie ist leider 2002 verstorben.

 

Jojo:

Jojo war ein hübscher, brauner Reitponywallach des kräftigen Typs.

Jojo ging in unserem Stall als Verleih- und Reitschulpferd.

Nun fragt man sich, warum gerade ein Pferd wie Jojo mich geprägt hat...

Das kann ich ganz einfach beantworten:

Weil Jojo ein herzensgutes Tier war, den die Menschen völlig gebrochen und abgestumpft haben.

Jojo reagierte nur noch auf Menschen, die ihm äußerst respektvoll gegenüber traten.

Das passierte jedoch leider in seinem Leben selten bis gar nicht.

Mit der Gerte wurde teilweise unglaublich auf ihn eingeschlagen, weil er ein eher gemütlicher Geselle war und nicht den nötigen Pepp für den Reitunterricht hatte.

Jedoch störte ihn das überhaupt nicht mehr... er war es gewohnt!

Jojo musste leider ca. 2003 in Folge einer fehlerhaften Behandlung einer Hautwucherung (Fettbeule) in Alter von ca. 23 Jahren eingeschläfert werden.

 

Klausi (Klaus-Dieter):

Klausi, mein Klaus!

Er war ein schöner älterer Shetty-Wallach, den ich in dem Stall kennen und lieben lernte, wo ich auch Bobby und Gitana kennenlernte.

Klausi hat vielen Kindern das Reiten gelehrt.

Er war so gut.

Als ich Klausi das erste Mal sah, wusste ich, dass ich mit diesem Herren noch viele schöne Momente erleben würde.

Damals war ich 12 Jahre alt.

Klausi hat mich immer zum Lachen gebracht.

Er war wie ein alter, erfahrener Herr, der dennoch immer wieder mal Quatsch im Kopf hatte.

Klausi durfte sogar immer auf dem ganzen Hof wie ein Hund herum laufen.

Am Ende hatte er kaum noch Zähne und bekam nur noch Mash gefüttert, was er immer im Umkreis von zwei Metern herumschlabberte.

Viele haben sich dann vor ihm geeckelt, weil er sich teilweise auch selbst sehr einsaute.

Ich habe ihn aber auch dann noch geknuddelt, mein Klausi.

Eines Tages war es dann soweit...

Klausi starb in der Nacht des 26.04.2005 an einer Kolik.

Der Tierarzt kam zu spät.

Das war damals 6 Tage vor meinem 18. Geburtstag, Klausi war etwa 37 Jahre alt gewesen.

An diesem Moment erinnere ich mich heute noch zu genau.

Wie er in meinen Armen lag mit seinem kleinen Kopf und langsam der immer da gewesene Glanz aus seinen wunderschönen, warmen Augen wich.

Bobby war dabei, da er in der Box neben meinem Klaus stand.

Danach konnte ich meinen damaligen Stall nicht mehr betreten und sah Klausi immer an dieser einen Stelle liegen.

Bobby und ich wechselten den Stall im August 2005, Gitana blieb dort...

 

Gitana (Gitana de la Ravia):

Meine Tanna... meine Schönheit!

Wenn ich an meine Maus denke, kommen mir heute noch, wie bei Klausi und Bobby die Tränen.

Sie war einzigartig.

Eine wunderschöne Araber-Fuchs-Stute.

Mehrere Fohlen hatte sie bereits auf diese Welt gebracht und war eine hervorragende Mutter, die auch ihre Aufgabe als Adoptivmutter toll meisterte.

Die Erziehung von jungen Pferden brachte ihr großen Spaß.

Drei Stuten aus ihr standen noch in unserem Stall.

Die schönste davon war Ganescha.

Tanna und ich lernten uns im Juni 2001 kennen.

Ich war dort gerade 14 Jahre alt geworden, Gitana war bereits Mitte der Zwanziger.

Es war Liebe auf den ersten Blick, nur das Reiten klappte irgendwie nicht.

Ich war damals schon eher der ruhigere Reiter, weswegen wir große Schwierigkeiten hatten, zueinander zu finden.

Gitana, eine „ausrangierte“ Galopprennstute, die nichts anderes kannte als laufen.

Die ersten Male Reiten endeten für mich immer mit dem Sturz von ihrem Rücken, doch ich stieg immer wieder auf.

Es war eine der größten Herausforderungen für mich, bis heute, gewesen.

Doch nach und nach arrangierten wir uns, sie etwas langsamer, ich etwas schneller.

Doch ein Ausritt blieb immer „aufregend“.

Durch Gitana hat auch meine Mutter ihre große Angst vor Pferden verloren.

Sie war so sanft, so überlegen und voller Anmut und Stolz.

Am Ende war es sogar so, dass ich sie im Viereck vorstellen konnte und sie genau wusste, was sie leisten sollte, wenn die Musik anging.

Mitte 2002 bekam Gitana dann eine Reitbeteiligung, die ihre absolute Stärke des Renngalopps immer wieder gern ausnutzte.

Eines Tages im Jahr 2003 kamen beide von einem Ausritt in den Dünen zurück...

Gitana war völlig steif!

Nach vielen Untersuchungen stellte sich heraus, dass sie wohl während des Ritts einen Schlaganfall erlitten hat.

Sie erholte sich nie wieder richtig und blieb als Gnadenbrotpferd in ihrer gewohnten Umgebung als Bobby und ich im August 2005, nach Klausis tragischem Tod, den Stall wechselten.

Im August 2008 ist sie schließlich, dankbar für unsere Hilfe, von uns gegangen.

 

Bobby (Bobby Brave):

Über Bobby fällt es mir besonders schwer zu schreiben und ich kann die Tränen nicht unterdrücken.

BOBBY, mein Leben, hat mich immer begleitet...

Bobby widme ich einen ganz eigenen Teil, da er der bedeutendste Teil meines Lebens darstellt(e).

 

Brusso:

Brusso, geboren 1988 als Traberhengst, stand in dem Stall, in den ich 2005 mit Bobby gewechselt war... in der Box direkt neben Bobby.

Brusso war Western geritten.

Brusso war ein guter Freund von Bobby und hatte in jungen Jähren bei einem Trabrennturnier durch ein abgebrochenes, herumfliegendes Teil des vorderen Sulkys sein linkes Auge verloren.

Brusso war ein ganz lieber Zeitgenosse.

Ich war zeitweise am überlegen, ob ich ihn kaufe.

Da ich mich jedoch mit der Besitzerin, die Brusso letztendlich in einen anderen Stall gestellt hat, verstritten habe, sah ich Brusso im Januar 2010 das letzte Mal im Pferdehänger, als er weggebracht wurde.

Es soll ihm ganz gut gehen im neuen Stall, jedoch hat er wohl keine Freunde mehr gefunden.

 

Max (Maximilian Nero XVI):

Ende Februar 2010 kaufte ich schließlich Max, geboren am 26.04.2008, einen knapp

2-jährigen Noriker-Hengst aus Österreich, der für den italienischen Schlachter bestimmt war.

Max wurde in der Nero-Linie geboren, sein Vater Morgenstern Nero XIV.

Mehr zu dem Thema Norikerzucht in Österreich an anderer Stelle.

Am 19.03.2010, dem Todestag von Bobby ein Jahr zuvor, wurde Max endlich, nach langer Reise quer durch Österreich und Deutschland bei meiner Freundin Mandy in Döbeln bei Leipzig aus dem Hänger geladen und ging für 3 Tage in Quarantäne.

Er war abgemagert und sah nicht sonderlich gut aus.

Mandy schrieb mir jeden Tag, wie es meinem Max ging und schickte mir Fotos per Mail.

Dann besuchte ich Max das erste Mal.

Es war gleich um uns geschehen, wir wussten, dass wir zusammengehören!

Ich hatte von Anfang an das Gefühl dort wieder zu beginnen, wo ich genau ein Jahr zuvor mit Bobby aufhörte... vielleicht hat Bobby ja auch irgendwie die Finger im Spiel gehabt...

Ich besuchte Max mehrere Male am Wochenende bei Mandy. Es war eine elende Fahrerei immer ganz nach Döbeln runter, nur um eine Stunde bei Max sein zu können.

Ende April war es dann endlich so weit.

Martin, unser Stallbesitzer, mein Vater und ich traten diesmal die Reise nach Döbeln mit Hänger an.

Max ging brav auf den Hänger und trat seine vorerst letzte Reise mit mir in den Norden an.

Seitdem ist Max bei mir.

Es ist nicht immer einfach; ein Kaltblut ist schließlich kein Anfängerpferd.

Der Dickkopf ist riesig und die Kraft hat Max mitlerweile auch.

Wir arbeiten immer wieder am Respekt, da Max gerne seinen eigenen Weg geht und alles andere um sich herum vergisst.

Ich bin aber sehr guter Dinge und weiß, dass Max nach Bobby das Beste ist, was mir passieren konnte.

Wir werden sicher noch ganz viele schöne Momente miteinander verbringen und ich hoffe, dass wir mindestens die nächsten 30 Jahre zusammen sein werden.

Max wird von Jahr zu Jahr "besser", geht gut an Longe und Doppellonge. Akzeptiert den Reiter und seine Hilfengebung.

Seine unruhige, teils nervöse und hektische Art lässt einen oft an seine Grenze kommen. Mit klarer Führung und manchmal "harter Hand" hat man Max aber schnell wieder bei sich. Vertrauen und die Kompetenz "Führung" übernehmen zu können, ist bei ihm das "A und O". Sonst hat man verloren. Er ist in Reitersprache gesprochen ein richtiger "Professor", der auf jeden Atemzug und Pulsschlag reagiert, oft eher als der Mensch selbst bzw. eher, als der Mensc es sich eingesteht ;-)

Max wird für immer bei mir bleiben.

 

Bella:

Bella holten wir ca. zwei Monate später nach Max hier in den deutschen Norden.

Bella ist ein Jahr älter als Max (geb. Feb. 2007) und sollte ebenso als Schlachtpferd nach Italien.

Sie ist meiner Meinung nach wunderschön, eine Rapp-Stute mit schöner Blesse und weiteren schönen Abzeichen. Sie würde sich sicher gut für die barocke Reitweise eignen.

Zum Glück haben wir auch sie retten können.

Bella habe ich im August 2011 an ein tolles Mädchen verkauft, die bereits Erfahrungen mit Kaltblütern hat.

Bella ich ich passten nicht richtig zusammen, so dass ich ihr ein "besseres" Leben als "einziges Pferd" schenken wollte und nicht, wie es bei mir gewesen wäre, die "dritte Geige".

Sie steht nun auf einem Kaltbluthof bei Büchen und es geht ihr sehr gut, danke Meike :-)

 

Massimo (Massimo Nero XVI):

Massimo, geboren am 20.03.2010, als Noriker der Nero-Linie. Sein Vater Monaco Nero XV.

Ein sehr hübscher Rapphengst mit viel Adel gezogen.

Ihn habe ich im Oktober 2010 auch aus Österreich gerettet. Er sollte, wie Max und Bella, zum italienischen Schlachter.

Massimo ist von Vaters-Seite dicht mit Maximilian verwandt, entwickelt sich bisher aber völlig anders.

Max geht eher in Richtung Zugpferd vom Exterieur, Massimo wird sich wohl wie Bella in der Dressur oder im Barock wohlfühlen, wir werden schauen.

Massimo entwickelt sich prächtig.

Ein sehr geduldiges Pferd, das zuhört, mitdenkt und mitmacht. Die Arbeit mit ihm ist ein Leichtes... wenn man ihn versteht.

Massimo geht mitlerweile sehr gut an der Longe und Doppellonge und ich auch beim Freestyle lernbereit.

Seine eher "stoische" Art, im Gegensatz zu Max, der doch oft hektisch und nervös ist, ist ein schöner Gegensatz. Die Motivation bekommt man bei ihm über viel Lob und gaaanz viel Ruhe. Bloß kein Schritt zuviel ist unser Motto, obwohl er sich oft "anbietet"... er überfordert sich jedoch schnell selbst und wird dann unsicher.

Massimo soll auch bei mir bleiben.

 

Tosca:

Meine kleine Tosca lernte ich Ende August 2011 kennen.

Sie sah schrecklich aus. Ein völlig verwahrlostes Shetty-Welsh-Mix-Pony im Alter von ca. 35 Jahren. Zudem hatte Toschi, wie ich sie liebevoll nannte, noch Cushing und Hufrehe in starken Ausmaßen.

Ich übernahm sie und wir hatten eine tolle Zeit.

Ich habe viel von ihr gelernt, vor allem war ich erstaunt wie sehr ein so altes gebrechliches Pony seinen Willen durchsetzen kann.

Meine Tosca hat mir gezeigt, dass das Leben lebenswert ist, egal was andere über dich sagen.

Nur du musst glücklich sein! Und meine Toschi war dies sicher unter meiner Obhut...

Am 01.01.2013 musste ich sie leider gehen lassen, sie ist eingeschlafen.

Sie hatte seit Weihnachten 2012 stark abgebaut und quälen sollte sich mein Engel nicht.

Wir hatten tolle 1,5 Jahre zusammen... und ich weiß, dass Toschi für immer bei mir sein wird! DANKE